Camping auf Fehmarn 2026

Terrazeit: 15.07.2026

Gleich vorweg, es sind viele Bilder geworden, sehr viele, aber hier sind es nur 37. Langt ja auch, oder?

Zwei Wochen waren wir unterwegs mit einem Campervan. Die erste Übernachtung hatten wir auf einem reinen Stellplatz für Wohnmobile in Burgbernheim, dort findet man diesen starken Arm.

Nächster Halt und eine Nacht war dann am Steinhuder Meer. Der Campingplatz dort ist nicht erwähnenswert genug für ein Foto.
Und nun nahmen wir Kurs auf Fehmarn, neun Nächte und die dazugehörigen Tage auf dem Campingplatz Strukkamphuk. Er liegt direkt an der Ostsee, getrennt nur durch einen Deich mit Blick über den Fehmarnsund auf Heiligenhafen (Festland) und nach Norden auf den Leuchtturm von Flügge auf Fehmarn.

Das Wetter war durchgehend stürmisch und manchmal auch regnerisch, die Temperaturen angenehm bis frisch.

Um auf der Insel mobil zu sein, hatten wir unsere Velos dabei, samt Anhänge-Shuttle für Jadzia und Dax. Die beiden genossen die Ausfahrten sehr.

Es gibt sicher noch mehr Sehenswürdigkeiten auf Fehmarn, aber wir waren nicht überall, damit wir einen Grund haben, nochmal hinzufahren.

Leuchtturm von Flügge

Die Fehmarnsundbrücke, der einzige Weg, um mit dem Auto auf die Insel zu gelangen.

Unser kleines bescheidenes Lager, im Hintergrund der gemietete Campervan, im Vordergrund ein Shelter mit Airbeams. Also statt herkömmliche Zeltstangen aufgepustetes Zeltgestänge. Das war ein Notkauf, denn es war so stürmisch und teils auch regnerisch, dass die Markise des Campers dem nicht standgehalten hätte und im Campervan war es für einen Aufenthalt einfach zu eng.

Die beiden toughen  Rattlerdamen genossen das Campingleben in ihrem sicheren Auslauf und ihrem Lieblingskuschelsack. Alles wie zu Hause, auch das Spielzeug war mit dabei.

Wie stürmisch es war, kann man an diesem Kite-Surfer sehen, er flog regelrecht hoch hinaus.
Ein anderer Kite-Surfer allerdings flog in einem Rettungsheli hoch hinaus. Ihn hatte eine Sturmbö noch vom Strand weg über den Deich in den Schilfgürtel krachen lassen. Auf dem ersten Blick sahen beide Beine zerbrochen aus.

Die Strandbar Strukkamp ließ Karibik-Feeling aufkommen.

Natürlich haben wir auch so ein Touristending gemacht und sind mit der Fähre von Puttgarden nach Rødby gefahren, von dort aus nach Maribo (klingt wie Haribo, gelle?).
Ein kleines dänisches Städtchen auf der Insel Lolland.
Das Haus wurde vom Künstler Emil Krog angemalt.

Der Krabbensalat auf dem Brot war lecker, jedenfalls nachdem ich den ganzen Rucola entfernt hatte.

Die Dohlen in diesem Restaurant waren nicht nur frech, sondern auch fotogen.

Das Rathaus von Maribo.

Außer Möwen, die wir allerdings nicht fotografiert haben, kamen mir diese Mehlschwalbe vor die Linse und…

diese schottischen Highland Rinder in Mutterkuhhaltung

und diese freche Elster

Natürlich waren die Lieblingsmenschen der beiden Rattlerdamen auch dabei.
Der Agent von der Sektion 31

Captain Ezri mit Sturmfrisur.

Und beide wussten sich auch ohne Internet und TV die Zeit zu vertreiben

Auf dem Weg zurück blieben wir noch zwei Nächte auf dem Campingplatz „Auf dem Simpel“ in Soltau. Am Wegesrand Heidelbeeren.

Und zu guter Letzt noch eine Nacht auf dem Campingplatz Katzenkopf in Sommerach.

Unser Fazit:

Camping ist toll, aber für uns ist der Campervan, der sich unendlich aufheizt und auch recht beengt ist, nicht das Richtige gewesen.
Nächstes Mal probieren wir es mit einem Wohnwagen…

Huch, fast vergessen, hier so grob unsere Route.
Quelle: Google Maps

Share