{"id":359,"date":"2011-12-03T19:46:00","date_gmt":"2011-12-03T18:46:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nordic-dogs.ch\/?p=359"},"modified":"2011-12-03T19:53:53","modified_gmt":"2011-12-03T18:53:53","slug":"magendrehung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uss-rattler.ch\/nordic-dogs\/?p=359","title":{"rendered":"Magendrehung"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\"><strong>Magendrehung &#8211; was dabei passiert<\/strong><\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Ein Beitrag des Fonds zur Gesundheitsf&ouml;rderung<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Autorin: Margret B&auml;rtschi<\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Wie erkenne ich eine Magendrehung bei meinem Hund<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Magendrehungen geh&ouml;ren zu den schlimmsten Notf&auml;llen und weil es f&uuml;r eine erfolgreiche Behandlung sehr wichtig ist, dass der Hund so schnell wie m&ouml;glich in tier&auml;rztliche H&auml;nde kommt, sollten alle Halter von Risiko-Rassen &uuml;ber das Krankheitsbild Bescheid wissen.&nbsp;<\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><u><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Symptome:<\/span><\/span><\/u><\/div>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Die Hunde werden unruhig, irren umher, versuchen, sich zu setzen oder &nbsp;hinzulegen&nbsp;ohne eine bequeme Position zu finden.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Sie hecheln, speicheln, einige wimmern.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Manchmal w&uuml;rgen und versuchen sie, ohne Erfolg, zu erbrechen.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Der Bauch wirkt oft, aber nicht immer (!), hart und aufgetrieben.<\/span><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\"><u>Was ist zu tun?<\/u><\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Rufen Sie sofort Ihren Tierarzt an. Vergewissern sie sich, dass er verf&uuml;gbar ist und Zeit f&uuml;r die Behandlung hat. Nehmen Sie allenfalls Kontakt mit einer andern m&ouml;glichst nahe gelegenen Praxis auf. Nennen Sie die Symptome und Ihre Vermutung, dass es sich um eine Magendrehung handeln k&ouml;nnte, damit sich der Tierarzt einrichten kann. Fahren Sie, wenn Sie wissen, wo Sie erwartet werden, unverz&uuml;glich los, wenn m&ouml;glich mit einer Hilfsperson, die den Hund betreut. Fahren Sie keinesfalls ziellos von einer (geschlossenen!) Praxis zur andern!&nbsp;<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Jede Verz&ouml;gerung kann fatale Folgen haben. Die Bl&auml;hung bzw. Drehung des Magens blockiert schnell die Blutzufuhr und wichtige Verbindungen des Kreislaufsystems. Die Tiere geraten in einen Schockzustand. Sie taumeln, st&ouml;hnen, brechen zusammen und gehen ohne rechtzeitiges fachm&auml;nnisches Eingreifen ein.&nbsp;<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Diagnose und Therapie<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Der Tierarzt wird anhand der klinischen Anzeichen und evtl. eines R&ouml;ntgenbildes die Diagnose stellen k&ouml;nnen. Er wird versuchen, mittels Magensonde die Bl&auml;hung zu beheben. Unter Umst&auml;nden wird der Magen mit einer Kan&uuml;le angestochen, damit ein Teil des Gases abfliessen kann und der Druck auf Zwerchfell und Gewebe nachl&auml;sst. Gleichzeitig werden Infusionen zur Stabilisierung des Kreislaufs und der Schmerzlinderung gesteckt. Wenn der Zustand des Hundes es zul&auml;sst, wird er in Narkose gelegt, der Bauchraum wird er&ouml;ffnet und der Magen wieder in seine nat&uuml;rliche Lage gebracht. &nbsp;In einigen F&auml;llen muss er zuerst von Futterresten und Gasansammlungen befreit werden. Gleichzeitig wird &uuml;berpr&uuml;ft, ob weitere Organe (z.B.Milz) bereits gesch&auml;digt sind und spezielle Massnahmen erfordern.&nbsp;<em><strong>Wichtig ist, dass der Magen an der Bauchwand fixiert wird<\/strong><\/em>, damit sich die Drehung nicht wiederholen kann. Anschliessend werden die Oeffnungen wieder zugen&auml;ht. Zur weiteren Beobachtung bleibt der Hund oft noch 2-3 Tage in der Praxis.&nbsp;<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Der Erfolg der Gastropexie (= Fixierung des Magens an der Bauchwand), die verhindert, dass sich die Magendrehung wiederholen kann, wird mit &uuml;ber 90% eingesch&auml;tzt. Nach gelungener Operation k&ouml;nnen Berner Sennenhunde noch viele Jahre ein normales Leben f&uuml;hren und alt werden.&nbsp;<\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\"><u>Magendrehung bei Berner Sennenhunden<\/u><\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Magendrehungen geh&ouml;ren zu den gef&uuml;rchteten Ereignissen, die ein Hundeleben pl&ouml;tzlich beenden k&ouml;nnen. Betroffen sind vor allem die grossen Rassen, aber auch die kleinen sind davon nicht ganz ausgenommen. Dabei wird der Magen gebl&auml;ht und verdreht, wichtige Blutgef&auml;sse im Bauchraum werden abgedr&uuml;ckt und es kommt zum Kreislaufkollaps. Wenn die Krise nicht erkannt und der Hund in k&uuml;rzester Zeit zum Tierarzt gebracht werden kann, ist ihm nicht mehr zu helfen und er stirbt einen qualvollen Tod.&nbsp;<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Unter den rund 1000 Todesmeldungen von Berner Sennenhunden (BSH), die mir aus den Jahren 1992 bis &ccedil;a. 2002 zur Verf&uuml;gung stehen, befinden sich 45 von Hunden, die an einer Magendrehung (MD) gestorben sind. Dazu kommen 18 weitere Hunde, die zwar daran erkrankten, aber rechtzeitig operiert werden konnten. 11 davon sind sp&auml;ter an einer anderen Krankheit eingegangen. Bei 7 Hunden hat sich die MD wiederholt. Sie sind sp&auml;ter, bei einem 2. oder 3. Mal, der Krankheit erlegen und&nbsp;<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">in den 45 Todesf&auml;llen enthalten.&nbsp;<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Die 45 an Magendrehung gestorbenen Hunde umfassen folgende Gruppen:&nbsp;<\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">R&uuml;den 27 (60%) &nbsp; &nbsp; &nbsp; H&uuml;ndinnen 18 (40%)&nbsp;<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Das bedeutet, dass das Risiko bei R&uuml;den h&ouml;her ist als bei H&uuml;ndinnen, vermutlich infolge des etwas gr&ouml;sseren Brustkastens, bzw. Bauchraums.<\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\"><u>Die Altersverteilung sieht so aus:<\/u><\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Nur 6 (13%) der erfassten Hunde mit t&ouml;dlichem Ausgang waren unter 5 Jahre alt, <\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">38 (84%) &nbsp;waren &auml;lter. (Bei einem Hund fehlt die Altersangabe). <\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Mehr als die H&auml;lfte, 29 Tiere (64%), waren sogar &uuml;ber 7 Jahre alt, als sie das t&ouml;dliche Schicksal ereilte.<\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Weil dem KBS die Todesf&auml;lle nur l&uuml;ckenhaft gemeldet werden, m&uuml;ssen wir annehmen, dass die Anzahl der infolge einer MD gestorbenen BSH noch wesentlich gr&ouml;sser ist. Auf jeden Fall sind Magendrehungen als Ursache eines m&ouml;glicherweise vermeidbaren Todes eine Tatsache, die Z&uuml;chter und Eigent&uuml;mer von Berner Sennenhunden etwas angeht.&nbsp;<\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Forschung zu den Ursachen von Magendrehungen des Hundes<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">In der letzten Zeit sind die Ergebnisse von zwei Untersuchungen ver&ouml;ffentlicht worden, die dazu beitragen, die Ursachen, die zur Magenbl&auml;hung (bloat)und Magendrehung (torsion) f&uuml;hren k&ouml;nnen, aufzukl&auml;ren und damit zu deren Vermeidung beizutragen. Wir fassen diese beiden Untersuchungen f&uuml;r die Freunde des Berner Sennenhundes hier zusammen.&nbsp;<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">&middot; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; 1. Die Studie <em>(2005)<\/em> &nbsp;basiert auf einer Umfrage mittels detailliertem Fragebogen, die eine deutsche Hundebesitzerin im Internet gestartet hatte, nachdem ihr Sch&auml;ferhund unerwartet an einer Magendrehung gestorben war. Sie hatte die Fragen zusammen mit einem Tierarzt zusammengestellt. 882 ausgef&uuml;llte Frage-bogen gingen ein und wurden von den Fachleuten Dr Petra Hellweg und Dr. J&uuml;rgen Zentek, Tier&auml;rztl. Hochschule Hannover, ausgewertet.&nbsp;<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">&middot; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; ]2. > ist eine gross angelegte amerikanische Studie, die von einigen Wissenschaftlern an der Universit&auml;t Purdue, Indiana (USA) durchgef&uuml;hrt wurde. Dabei wurden von Juni 1994 bis M&auml;rz 1997 an Hundeausstellungen 1914 Hunde von 11 verschiedenen Rassen rekrutiert, vermessen, ihr Gesundheitszustand festgestellt und ihre Lebensumst&auml;nde mit Hilfe eines 8seitigen Fragebogens ermittelt. Anschliessend wurden sie &uuml;ber f&uuml;nf Jahre lang mittels schriftlicher und telefonischer Besitzerkontakte weiter beobachtet. Anlass zu dieser Studie war die Besorgnis erregende Tatsache, dass Magendrehungen in den letzten 30 Jahren um 1500% zugenommen haben und in Amerika bei einigen Rassen zur zweith&auml;ufigsten Todesursache geworden sind.&nbsp;<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">1. Die Internet-Umfrage: Risikofaktoren<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Unter den 882 Hunden der deutschen Studie &nbsp;befinden sich auch &nbsp;47 Berner Sennenhunde. Der BSH steht somit unter den gemeldeten Vertretern von 18 grossen Hunderassen und den Mischlingen zahlenm&auml;ssig im 6. Rang. Die Mehrzahl der gemeldeten Tiere geh&ouml;ren grossen Rassen an, nur 49 Hunde waren unter 50 cm. Das durchschnittliche Alter beim ersten Auftreten einer MD lag bei 6,9 Jahren. Die Studie best&auml;tigte somit, dass bei grossen Hunderassen ein erh&ouml;htes MD-Risiko besteht, ebenso dass MD mit zunehmendem Alter h&auml;ufiger auftreten. Das wird so gedeutet, dass die Festigkeit der Magenb&auml;nder im Laufe des Lebens nachl&auml;sst und sich der Magen daher eher verlagern kann.<\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\"><strong>Zur Haltung wurde folgendes festgestellt<\/strong>:&nbsp;<\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\"><u>Aufenthaltsort des Hundes, als die MD auftrat:<\/u><\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">im Haus&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.518<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">im Freien&#8230;&#8230;&#8230;..217<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">im Zwinger&#8230;&#8230;..103<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">im Auto&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;16<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">andere Orte&#8230;&#8230;&#8230;20<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">ohne Angabe&#8230;&#8230;&#8230;8<\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\"><u>Besch&auml;ftigung des Hundes, als die MD auftrat:<\/u><\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">in Ruhe&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;420<strong> !!!<\/strong><\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">in Bewegung&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..262<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">im Schlaf&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;86<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">beim Fressen, Trinken&#8230;&#8230;..43<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">unter der Geburt&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;2<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">unbekannt&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.69<\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\"><u>Tageszeit:<\/u><\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Die meisten Magendrehungen geschehen am Nachmittag (216) und Abend (406). Vormittags und nachts wurden weniger F&auml;lle beobachtet (je 112)<\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\"><strong>Einfluss der F&uuml;tterung:<\/strong><\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">90% der Hunde wurden ausschliesslich mit kommerziellem Trockenfutter gef&uuml;ttert.&nbsp;<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Bei 83 Hunden machte der Anteil an Trockenfutter weniger als 10% aus.&nbsp;<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">71 Hunde bekamen &uuml;berhaupt kein Trockenfutter, sondern selbst zubereitete Mahlzeiten.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Zu 43 Tieren gab es keine Angaben.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Von 475 Besitzern wird das Trockenfutter vor der F&uuml;tterung eingeweicht.&nbsp;<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">310 der Hunde wurden 1x t&auml;glich gef&uuml;ttert, 459 Tiere 2x t&auml;glich und 85 Hundebesitzer &nbsp;machten keine Angaben.&nbsp;<\/span><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\"><strong>Praktisches Ergebnis der Studie f&uuml;r die Hundehalter:<\/strong><\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">1. Bei dieser Untersuchung handelt es sich um eine sog. &nbsp;retrospektive Studie (nach dem Tod des Tieres r&uuml;ckw&auml;rts aufgearbeitete Umst&auml;nde). Es wurden dabei nur die Lebensumst&auml;nde von Hunden erfasst, die an MD bereits gestorben waren. Der Vergleich mit Hunden &auml;hnlicher Rassen, Gr&ouml;ssen und Alter, die keine Magendrehungen erlitten haben, fehlt. Bei den vorliegenden F&auml;llen kamen viele verschiedene Haltungs- und F&uuml;tterungsvarianten vor. So k&ouml;nnen daraus nicht Schl&uuml;sse gezogen werden, welche Haltungsbedingungen und F&uuml;tterungsarten das Risiko einer MD nun tats&auml;chlich vergr&ouml;ssern oder vermindern. Wichtig ist die Feststellung, dass bei &auml;lteren Hunden einer Risikorasse eine MD jederzeit m&ouml;glich ist, sogar im Schlaf. Einen Hund nach dem Fressen ruhig zu halten ist sicher richtig, bedeutet aber noch keine Garantie, dass nichts passieren kann. Risikohunde d&uuml;rften m&ouml;glichst nicht unbeobachtet bleiben, damit eine beginnende Bl&auml;hung oder Drehung schon bei den kleinsten Anzeichen festgestellt und der Hund einer wirksamen Behandlung zugef&uuml;hrt werden kann.&nbsp;<\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">2. Das amerikanische&nbsp;?Purdue Bl&auml;hungs-Forschungs Programm? ist eine sog. prospektive (= vorausschauende) Studie. 1914 Hunde von 11 verschiedenen grossen und sehr grossen Rassen wurden f&uuml;nf Jahre lang beobachtet. Dabei wurden K&ouml;rpermasse, Gesundheitszustand, Haltungsumst&auml;nde, F&uuml;tterung etc. der Hunde, die in dieser Zeit eine Magendrehung erlitten genau analysiert und mit denjenigen der gesund geblieben Hunde verglichen. Durch die genauen Beobachtungen, Messungen, Analysen und Berechnungen, ergaben sich dann z.T. recht eindeutige Hinweise, welche Faktoren das Risiko von Magenbl&auml;hungen und Drehungen erh&ouml;hen und welche Umst&auml;nde es vermindern.&nbsp;<\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\"><strong>Hundegruppen mit einem erh&ouml;hten Risiko f&uuml;r MD &nbsp;<\/strong><\/span><\/span><\/div>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Hunde einer grossen Rasse, die &uuml;ber 5 Jahre alt sind<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Hunde einer Riesenrasse, die &uuml;ber 3 Jahre alt sind<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Hunde mit nahen Verwandten 1. Grades, die eine MD erlitten haben<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Hunde mit schmalem und hohem Brustkasten, verglichen mit den &uuml;brigen Hunden ihrer Rasse<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Hunde in schlechter Kondition, magere Hunde<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">&Auml;ngstliche, nerv&ouml;se Hunde<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Hunde, die im ersten Lebensjahr wegen Krankheiten behandelt werden mussten<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Hastige Fresser<\/span><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\"><strong>Ern&auml;hrungsbedingte Risikofaktoren<\/strong><\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Nahrungsaufnahme aus erh&ouml;hter Futtersch&uuml;ssel vergr&ouml;ssert das Risiko.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Grosse Futtermengen eines volumin&ouml;sen Futters mit geringem N&auml;hrwert (wenig umsetzbare Energie) steigern ? im Vergleich zu weniger Futter mit einem hohen N&auml;hrwert ? das Risiko f&uuml;r MD auch bei mehrmaliger F&uuml;tterung pro Tag um das Doppelte.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Erhalten Hunde grosser Rassen pro Tag nur eine einzige volumin&ouml;se &nbsp;Mahlzeit von einem wenig gehaltvollen Futter verdreifacht sich das Risiko einer MD.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Zwei bis drei kleinere Mahlzeiten pro Tag anstelle einer einzigen grossen verkleinern das Risiko von MD deutlich.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Gr&ouml;ssere Futterbrocken anstelle von kleinen Kroketten verminderten bei deutschen Doggendas Risiko (kauen und nicht nur abschlucken).<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Einweichen von Trockenfutter erh&ouml;hte das MD-Risiko bei den grossen, nicht aber bei den Riesenrassen<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">St&auml;ndig dasselbe Trockenfutter erh&ouml;ht das Risiko<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Abwechslung im Futterplan durch Futterwechsel und die Zugabe von Tischresten oder B&uuml;chsenfutter oder Fleisch\/Knochen verringern das MD-Risiko erheblich<\/span><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Von 1634 Hunden lagen f&uuml;r den Zeitraum von f&uuml;nf Jahren genaue Angaben zur Ern&auml;hrung vor. Unter diesen wurde zur Gruppe der 106 Hunde, die in dieser Zeit eine MD erlitten hatten, eine Kontrollguppe von 212 &auml;hnlichen Hunden (Gr&ouml;sse, Rasse und Alter) ausgesucht, die gesund geblieben waren. Der erste Vergleich ergab, dass beide Gruppen sehr &auml;hnlich ern&auml;hrt worden waren: 96% (97%) mit Trockenfutter, dazu erhielten rund 41 % t&auml;glich auch B&uuml;chsenfutter. Je rund 46% bekamen auch selbst zubereitetes Futter, Tischreste oder Lebensmittel, wie sie f&uuml;r Menschen verkauft werden.&nbsp;<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Durch eine spezielle Untersuchungsmethode wurde nachgewiesen, dass der Magen gesunder Hunde, die ein Jahr lang t&auml;glich einmal mit Trockenfutter gef&uuml;ttert werden, gr&ouml;sser ist als der Magen von Hunden, die drei Trockenfutter Mahlzeiten erhielten. Noch kleiner war der Magen von Hunden, die 1-3mal t&auml;glich mit Fleisch\/Knochen Rationen gef&uuml;ttert wurden. Autopsien 2 Stunden nach der F&uuml;tterung ergaben, dass sich im Magen von Hunden, die einmalig pro Tag Trockenfutter erhalten hatten, noch deutlich mehr Futter befand und dass die Magenwand mehr gedehnt war als bei den andern Gruppen. Hunde die t&auml;glich nur einmal mit Trockenfutter gef&uuml;ttert werden, hatten im Vergleich zu ihrem K&ouml;rpergewicht und zu andern Hunden ihrer Rasse den schwersten Magen, w&auml;hrend Hunde, die drei mal t&auml;glich eine Fleisch\/Knochen Ration erhalten hatten, den leichtesten Magen aufwiesen. Es scheint deshalb, dass eine grosse Futtermenge, einmalig pro Tag gef&uuml;ttert, den Magen nach unten zieht, so dass die B&auml;nder, die den Magen festhalten, mit der Zeit &uuml;berdehnt werden. Bei den Hunden, die eine Magendrehung erlitten haben, waren die B&auml;nder deutlich verl&auml;ngert.&nbsp;<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Spezielle Untersuchungen zum Einsatz von industriellem Trockenfutter<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">In Hundemagazinen und andern Publikationen wird oft der Verdacht ge&auml;ussert, dass bestimmte Bestandteile des Trockenfutters, z.B. Kohlehydrate aus Getreide oder Soja das MD-Risiko erh&ouml;hen. Um dieser Frage nachzugehen wurde die Zusammensetzung der vielen kommerziellen Trockenfutter, die den Hunden der Studie verabreicht worden waren, n&auml;her untersucht und verglichen. Dazu wurden nur die vier Hauptbestandteile, die bei den Inhaltsangaben zuerst aufgelistet waren, ber&uuml;cksichtigt. (Futterbestandteile werden in den Beschreibungen und auf den Packungen jeweils in der Reihenfolge ihres Gewichtsanteils am ganzen Energiegehalt des Futtermittels angegeben).<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Besonders wurde dabei beachtet, ob die Proteine mehrheitlich aus pflanzlicher (Getreide, Soja etc) oder tierischer Herkunft (Gefl&uuml;gel, Lamm, Rind etc.) kamen. Alle gepr&uuml;ften Futtermittel hatten unter den ersten vier genannten Bestandteilen jeweils mindestens eine pflanzliche und &nbsp;eine tierische Proteinquelle. Bei den Futtermitteln mit mehrheitlich pflanzlicher Proteinherkunft konnte kein Unterschied festgestellt werden, ob es sich dabei nun um Mais, Weizen, Reis oder Gerste handelte. Auch ergaben sich keine Unterschiede, wenn mehr oder weniger tierische oder pflanzliche Eiweissquellen beteiligt waren. Ueberraschenderweise machte es aber etwas aus, ob unter den vier ersten Futterbestandteilen einer aus Fett (Raps&ouml;l, Rinderfett etc.) vertreten war oder nicht. Bei 49,4% der stark fetthaltigen Futter lieferte Fett auf Kosten der Kohlehydrate die Hauptenergie.&nbsp;<\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\"><strong>Der Vergleich der eingesetzten Trockenfutter brachte folgende Ergebnisse:&nbsp;<\/strong><\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Das MD-Risiko wird durch einen hohen Soja- oder Getreideanteil des Futters nicht erh&ouml;ht.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Kein Protein aus pflanzlichen Quellen (Mais, Weizen, Reis, Soja) konnte mit einem erh&ouml;hten MD-Risiko in Verbindung gebracht werden.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Das MD-Risiko wird durch einen hohen Anteil an tierischem Protein signifikant reduziert<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">&Ouml;l\/Fett unter den ersten vier Haupt-Energielieferanten des Futters erh&ouml;hen das MD-Risiko um das 2,4 fache.(Kohlehydrate und Protein passieren den Magen schneller als Fett. Es muss deshalb angenommen werden, dass der Magen durch einen hohen Fettanteil des Futters mit der Zeit st&auml;rker gedehnt wird und deshalb eher zur Umdrehung neigt).<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Futtermittel mit einem hohen Anteil an Kalziumzitrat hatten ebenfalls ein erh&ouml;htes Risiko<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Obwohl es in dieser Studie statistisch nicht signifikant nachgewiesen werden konnte, zeichnete sich eine Tendenz zu einem geringeren MD-Risiko ab, wenn vermehrt Proteine tierischer Herkunft gef&uuml;ttert werden.<\/span><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\"><strong>Haltungsempfehlungen f&uuml;r Z&uuml;chter und Halter von BSH zusammengefasst:<\/strong><\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Bei &auml;lteren Hunden ist besondere Vorsicht geboten. Sie sollten unter Beobachtung gehalten werden, wenn m&ouml;glich auch abends und nachts.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">1 Stunde vor und 2 Stunden nach dem Fressen sind heftige Aktivit&auml;ten zu vermeiden.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Hunde, in guter Kondition und nicht zu mager gehalten, haben ein geringeres MD-Risiko.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Jeder Hund braucht einen eigenen Platz, wo er ruhig und ohne St&ouml;rungen fressen kann.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Erh&ouml;hte Futtersch&uuml;sseln vergr&ouml;ssern das MD-Risiko.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Von volumin&ouml;sen Mahlzeiten ist ganz abzusehen.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Das Futter sollte auf mindestens zwei Mahlzeiten pro Tag verteilt werden.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Trockenfutter mit hohem Energiegehalt und nicht zu kleinen Kroketten ist volumin&ouml;sem Futter aus kleinen Teilchen vorzuziehen.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Fertigfutter mit Fett oder &Ouml;l unter den ersten vier Bestandteilen sind zu vermeiden.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Abwechslung im Menuplan durch mehrere Futtersorten verringert das MD-Risiko.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Ebenso verringert die Zugabe von Tischresten, B&uuml;chsenfutter, Fleisch\/Knochen oder selbst Zubereitetem das MD-Risiko<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Hunde mit hohem, schmalem Brustkasten eignen sich nicht zur Zucht.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Verzichte auf die Weiterzucht mit Hunden, die selbst eine Magendrehung erlitten haben, um diese Schw&auml;che nicht noch weiter zu verbreiten. .<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Haben die Eltern oder Geschwister eines Deiner Zuchthunde eine MD erlitten, achte bei den Paarungen darauf, dass Du Zuchtpartner aus diesbez&uuml;glich gesunden Familien w&auml;hlst.<\/span><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\"><strong>F&uuml;r den Fonds zur Gesundheitsf&ouml;rderrung beim BSH<\/strong><\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\"><strong>&uuml;bersetzt und zusammengefasst von Margret B&auml;rtschi<\/strong><\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">Quellen: &#8211; P. Hellweg \/ J. &nbsp;Zentek: Freie Universit&auml;t Berlin: Risikofaktoren im Zusammenhang mit der Magendrehung des&nbsp;<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Hundes, aus Kleintierpraxis 50, Heft 10 (2005), S.611-620<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&#8211; Purdue Canine Gastric Dilatation-Volvulus (Bloat) Research Team, Purdue University, West Lafayette, Indiana, USA&nbsp;<\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\">&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Journal of the American Animal Hospital Association 40:192-203 (2004), und 42(1), 28-36<\/span><\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:20px;\"><span style=\"background-color:#ff8c00;\">Hier gefunden:<\/span> <a href=\"http:\/\/www.bshkbs.ch\/phpnuke\/modules.php?name=News&#038;file=article&#038;sid=83\">Schweizer Klub Berner Sennenhunde<\/a><\/span><\/span><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Magendrehung &#8211; was dabei passiert &nbsp; Ein Beitrag des Fonds zur Gesundheitsf&ouml;rderung Autorin: Margret B&auml;rtschi &nbsp; &nbsp; Wie erkenne ich eine Magendrehung bei meinem Hund Magendrehungen geh&ouml;ren zu den schlimmsten Notf&auml;llen und weil es f&uuml;r eine erfolgreiche Behandlung sehr &hellip; <a href=\"https:\/\/www.uss-rattler.ch\/nordic-dogs\/?p=359\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[215],"tags":[223],"class_list":["post-359","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gesundheit","tag-magendrehung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.uss-rattler.ch\/nordic-dogs\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/359","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.uss-rattler.ch\/nordic-dogs\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.uss-rattler.ch\/nordic-dogs\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uss-rattler.ch\/nordic-dogs\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uss-rattler.ch\/nordic-dogs\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=359"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.uss-rattler.ch\/nordic-dogs\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/359\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":363,"href":"https:\/\/www.uss-rattler.ch\/nordic-dogs\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/359\/revisions\/363"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.uss-rattler.ch\/nordic-dogs\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=359"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uss-rattler.ch\/nordic-dogs\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=359"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uss-rattler.ch\/nordic-dogs\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=359"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}